Tag 1

piep piep piep

Es ist 4:15 Uhr morgens in Bietigheim-Bissingen. Der Wecker klingelt unüberhörbar. Doch heute freuen wir uns auf das Aufstehen – statt zu arbeiten geht es nach Irland.

Bording – 8:15 Uhr. Etwas nebelig draußen, ein kleines Hungergefühl, aber die Frisur sitzt. Der Flug verlief reibungslos. Rauf, runter und schon waren wir in Frankfurt. Da jedoch Frankfurts Flughafen so groß ist, mussten wir erstmal einen atemberaubenden Spurt zum nächsten Gate hinlegen sodass wir gerade noch so, schweißtropfend und nach Deo schreiend im Flieger ankamen… Tag 1

Als wir unsere Reisehöhe erreichten genehmigten wir uns erstmal einen ordentlichen Schluck Tomatensaft, ein kleines Sandwich und machten uns daran die Flugzeit mit unseren Kindles zu verkürzen. Als wir endlich Irland erblickten, packten wir alles zusammen um schnell die Koffer zu holen und unsere Reise nach Tullamore anzutreten.

Irland

Endlich in Irland Tag 1

Wir warteten am Gepäckband… und warteten und warteten… Schließlich gaben wir das warten auf und fanden heraus, das unser Reisegepäck immer noch in Frankfurt am Flughafen auf den nächsten Flieger wartete.

Nun gut – wir mussten die 5 stündige Wartezeit irgendwie verkürzen und entschieden uns dazu einen Rundgang um den Flughafen zu machen.

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Gepäckband

 

Wir tauchten sofort in die irische Tierwelt ein, als wir neben einem Parkplatz einen zerfledderten Hasen fanden. Sein treuer Weggefährte hoppelte traurig um ihn herum. Weil uns dies so mitnahm, (und wir eh Zeit ohne Ende hatten) bastelten wir ihm ein Grabkreuz mit zugehörigem Grabschmuck.

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Wir liefen weiter um wieder in die Richtung des Flughafens zu gelangen. Info am Rande: Rote Ampeln an Fußgänger-Überwegen scheinen mehr gut gemeine Empfehlung als verbindliche Verkehrsregel zu sein, LOOK LEFT!

Nach etlichen Wartestunden und Klogängen später begrüßten wir unser Gepäck mit Freudentränen an der Gepäckausgabe und konnten endlich unsere Reise nach Tullamore mit dem von Deutschland aus vorbestellten Mietwagen fortsetzten.
Ein relativ neuer Dacia Duster brachte uns sicher über die Autobahn. Als Virtuose am Lenkrad war es für Kevin kein Problem, sich fluchend im Linksverkehr zurechtzufinden.

In Tullamore angekommen, wurde uns die Brennerei-Führung aufgrund der Uhrzeit verwehrt, lieben Dank auch Lufthansa! Das Hotel war erfreulicherweise gut zu finden und gut gelegen, direkt gegenüber ein Gruß aus der Heimat: ein Lidl. Nur dass dieser hier auch sonntags geöffnet hat und mit einem very britishen Fleischangebot zu glänzen weiß. Lidl lohnt sich, auch in Irland. Gut eingedeckt mit Nahrungsmitteln ließen wir den Abend bei einem Schaumbad in diesem wunderbaren kleinen Hotel ausklingen.

Seid gespannt wenn die Reise morgen erst richtig losgeht! Slainte!

Dublin Flughafen